3 Kommentare zu “Neuheiten Juli 2015

  1. Auf der Niesmann+Bischoff-Internetseite steht, dass Siku 1671 im Maßstab 1:71 gehalten ist, mindestens 5Jahre im Programm bleibt und die erste Auflage 10.000 Stk. beträgt.
    Bei den neuen LKW-Reifen wäre wichtig, dass die Räder vorne und hinten vorbildsgetreu unterschiedlich aussehen, so wie eben bei 2712.
    Noch eine Anregung für Siku wäre, dass die Blisteroptik doch schon ziemlich bieder ist. Da ist die Konkurrenz im Spielzeug-Regal doch deutlich flippiger.

  2. Danke für den Verweis auf die Webseite von Niesmann + Bischoff! Da fragt sich jetzt, wessen Maßstabs-Angabe genauer ist, dann werde ich da wohl doch noch selbst nachmessen müssen, obwohl die paar Millimeter hin oder her in diesem Fall auch schon nicht mehr ins Gewicht fallen.

    Ja, selbstverständlich gibt es bei den neuen LKW-Rädern wieder zwei unterschiedliche Felgen für Vorder- bzw. Hinterachsen, wie es bei SIKU schon seit der Einführung der LKW12 in 1988 für die „normal-großen“ LKW-Räder üblich ist.

    Rotes Logo auf blauem Grund? Eigentlich der perfekte Farb-Kontrast und gleichzeitig eine einheitliche, aufgeräumte Optik. SIKU bedient sich damit einem zeitlosen Design, welches Reinlichkeit und Qualität vermittelt und sich dazu noch einfach einprägt und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Peppige Designs haben eher den kurzfristigen Erfolg als Ziel und müssen dem entsprechend oft gewechselt werden.
    Dieses schlichte Auftreten pflegen die Lüdenscheider ja schon ziemlich lange und haben damit anscheinend auch Erfolg. Zudem unterstreicht dieses aber auch SIKUs nüchterne Modellpolitik, welche ohne actiongeladenen Fantasie-Modellen auskommt. Mir persönlich als Sammler zumindest soll es so gefallen, wie es jetzt ist.

  3. Ich habe nochmal am Wohnmobil nachgemessen:

    Über den äußeren Radstand von in etwa 75,5 mm (meine bevorzugte Messweise, da in den meisten Fällen verlässlicher) komme ich auf einen Maßstab von ca. 1:70,2.

    Die Länge (ohne Anhängerkupplung) von ca. 123 mm bringt mich jedoch auf 1:71,2.

    Das zeigt uns mal wieder, dass kein Modellauto eine exakte maßstäbliche Verkleinerung des Vorbildes ist, sondern hier und da bearbeitet wurde, um den Eindruck des Originals ebenso im Kleinen zu bewahren oder auch den Einsatz von Standardelementen (z.B. Räder) zu ermöglichen. Von dem her sollte mir persönlich 1:70 als Richtwert für den Arto genügen…

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